Bewegte Bilder

Vor zehn Jahren begann ich Videos fürs Web zu drehen, was dazu führte, dass ich nun hauptsächlich Fernsehen fürs Fernsehen mache – und wer weiß, vielleicht ja irgendwann mal Kinofilme fürs Kino 🙂

Mein erster fiktionaler Fernsehfilm heißt „Operation Naked“. Er lief im Februar 2016 im ZDF und liegt seitdem fröhlich im Netz herum.

In der Hauptsache drehe ich allerdings Dokumerfilme, die sich damit beschäftigen, wie das Digitale unsere Gesellschaft und unser Leben verändert. Hier beispielsweise „Ich weiß, wer Du bist„, ein Film für Arte und für das ZDF, den ich im thematischen Windschatten  von „Operation Naked“ platziert habe.

In der ZDF-Mediathek sollten Sie noch meinen Dokumentarfilm „Game of Drones – Die Multicopter-Revolution“ finden, der zu Weihnachten 2016 auf ZDFinfo lief und seitdem dort fleißig wiederholt wird.

Dee Elektrische Reporter, wurde von 2008 bis 2016 wöchentlich auf ZDF info ausgestrahlt und war ein Magazin, das den Menschen dort draußen im Lande Themen rund um Netzkultur, Netzpolitik und den Digitalen Wandel näher brachte. Meinereiner war Moderator, Redaktionsleiter, Produzent und nebenbei auch Erfinder dieses Dings.


[ZDF-Mediathek] [Youtube-Kanal]

Bevor der Elektrische Reporter eine Fernsehsendung wurde, war er eine Webvideo-Reihe, die ich als Ein-Personen-Produktion im Auftrag des Handelsblatts realisierte. Die erste Folge ging Anno 2006 online und sah so aus:

2007 wurde ich für den Elektrischen Reporter mit dem Grimme Online Award in der Kategorie Wissen und Bildung ausgezeichnet und im gleichen Jahr mit dem Lead Award in silber. Kürzlich hat mir das Goethe Institut zu dieser Sendereihe ein paar Fragen gestellt.

Die Taz schrieb über den Elektrischen Reporter:

“Mario Sixtus gehört mit seinem elektrischen Reporter schon seit Jahren mit zu dem Besten, was der hiesige Journalismus zu Internetthemen zu bieten hat – erst unabhängig vom ZDF, nun in dessen Dienst. Im deutschen Fernsehen informiert niemand so treffend über eBook-Markt, Internetaktivisten, Datenjournalismus oder alles andere, was gerade so ansteht. Vor allem mit einer Masse von Bildideen für dröge Internetthemen, von denen sich andere Redaktionen noch ziemlich viel abgucken könnten. Da werden die Geschichten interessanter Netzprotagonisten anhand eines Tweets erzählt oder aber darüber spekuliert, wie sich technische Entwicklungen von heute auf die vernetzte Welt von morgen auswirken können. Ach wären doch alle ZDF-Sendungen optisch und inhaltlich so weit vorne! Und alle Moderatoren so herrlich trocken wie Sixtus.”

 

Die Computersendung “neues” auf 3sat belieferte ich rund zwei Jahre lang mit der wöchentlichen Glosse “Sixtus vs. Lobo”. Hier eine Folge mit ein wenig Sprechgesang:


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Hier eine historische Episode, die rund 100 Jahre alt ist:


[Youtube-Kanal]

Und hier eine Episode aus der Zukunft, die per Zeit-Wurmloch zu uns kam:


[Youtube-Kanal]

Kurz bevor die Sendung “neues” von 3sat abgesetzt wurde, gingen auch Sixtus und Lobo von Bord. Hier die letzte Folge:


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Was ich eigentlich ganz gerne mache: erklären. Für die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) bastelte ich deswegen immer mal wieder ein Erklärvideo. Hier beispielsweise eines über die vier Großen im Internet: Apple, Google, Facebook, Amazon, kurz: AGFA.


[Youtube-Kanal]

Und manchmal mache ich auch einfach nur Quatsch.

Einer meiner größten Video-Hits ist interessanterweise ein politisches Video, ein Kampagne-Clip gegen die Netzneutralität-verachtenden Pläne der Telekom im Jahr 2013. Ein Filmchen, das ich gemeinsam mit Alexander Lehmann realisiert habe und das für den Webvideopreis 2014 nominiert wurde: Telekom – Netz der Zukunft.

Was Netzneutralität überhaupt und warum sie so wichtig ist? Das habe ich irgendwann einmal im heute journal erklärt:

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Referenzen

Autor: Mario Sixtus