Klick!
Danke!
Ich hab ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, ob ich mich mit meinen spärlichen und seltenen Äußerungen hier oder da überhaupt noch Blogger schimpfen darf. Nichtsdestoweniger möchte ich gerne auf dieses kleine Blogtrinken am Vorabend der OMD hinweisen. Kommet und trinket!
Normalerweise vermelde ich hier ja keine Personalien aus der Medienbranche, auf diese hier muss ich aber aus ersichtlichen Gründen auch an dieser Stelle hinweisen.
Yes, we can!
Gerade geliefert worden:

30 Euronen war der Spaß mir wert :-) (Danke an Petaflop für den Tipp!)
Auffällig: Anno 1972 war das Deppen Leer Zeichen in Deutschland noch nichtexistent. Heute würde auf dem Ding wahrscheinlich "Olympia Sport Dienst" stehen.
... woher ich die Zeit für meine Netzaktivitäten nehme und woher all die Blogger, Twitterer, Wikipedianer und Free-Software-Developer die Zeit für ihre manigfaltigen Aktivitäten im Netz nehmen, werde ich künftig ganz maulfaul einen einzigen Link auf den Tisch knallen.
"No one who works in TV gets to ask that question. You know where the time comes from. It comes from the cognitive surplus you've been masking for 50 years."
(...)
So if you take Wikipedia as a kind of unit, all of Wikipedia, the whole project--every page, every edit, every talk page, every line of code, in every language that Wikipedia exists in--that represents something like the cumulation of 100 million hours of human thought.
(...)
And television watching? Two hundred billion hours, in the U.S. alone, every year. Put another way, now that we have a unit, that's 2,000 Wikipedia projects a year spent watching television. Or put still another way, in the U.S., we spend 100 million hours every weekend, just watching the ads. This is a pretty big surplus.
Ganz großes Damentennis, Mr. Shirky! Ich ziehe meinen Hut und verneige mich in Demut.
Update: Hier alles nochmal als Bewegtbild:
Ooooch, so dieses und jenes. Zum Beispiel bringe ich bisweilen David Weinberger via Twitter neue Wörter bei, habe einen längeren Aufsatz zusammenphantasiert, ein paar Tränchen vergossen und einen neuen Lieblingsimbiss, bin in ein neues Büro gezogen, das ich mir mit ein paar Werbefuzzis und einem Roboter teile, habe ein neues Liebligsfoto, mich mit Linux rumgeärgert, das mein fast noch neues Bonsai-Notbuch antreibt und außerdem eine kleine Firma gegründet.
Und selbst?

Mein rechtes Ohr ist noch ein wenig taub und im linken hat sich ein hartnäckiges Telefon-Freizeichen eingenistet. Fast wie früher :-)
Gestern ist Herr Stumpff 50 geworden und hatte zur Feier des Tages nicht nur rund 400 alte Freunde und Feinde geladen, sondern -- 28 Jahre nach der Auflösung -- sogar seine olle Kapelle, den KFC reanimiert (Im Kontext ganz interessant: Tommi über den KFC-Wikipedia-Eintrag).
So was kann natürlich extrem peinlich sein: Alte Säcke auf der Bühne und davor, die sich standhaft weigern, alte Säcke zu sein und die Musik und ihre Assoziationskraft nutzen, um sich irgendwie jung und überhaupt nicht altsackig zu fühlen.
Oder es kann superlustig sein, dann nämlich, wenn die Anwesenden auf und vor der Bühne die Altsackigkeit ihrer Existenzen nicht nur nicht negieren, sondern sogar zum selbstironischen Running-Gag des Abends küren. Einer der nagelneuen KFC-Songs, den die vollschlanken älteren Herren in den Saal gröhlten, hieß "Cholesterin". Noch Fragen?
Tommi Stumpff im Jahre 2008 auf der Bühne zu sehen, ist ein wenig, wie William Shatner in "Boston Legal" zuzuschauen: Er ist alt und dick geworden und er kommandiert keinen Raumkreuzer mehr, aber -- Hey! -- er ist immer noch großartig!
Geradezu brillant waren die Schweinerock-Gitarren-Adaptionen der Stumpff-Elektronik-Klassiker "Contergan Punk", "Meine Sklavin" und "Chien Andalou". Die Dinger funktionieren erstaunlicherweise nicht nur hervorragend in altbackener ZZ-Top-Instrumentierung unter Abwesenheit jeglicher digitaler Klangerzeigungsmaschinen, sie klingen sogar eher nach lang verschollenen Originalen, als nach analogen Cover-Versionen. Groß!

Der ganze Abend war herrlich unernst und unaufgeregt. Wir haben geschwitzt und gesoffen, viel gelacht, ich habe X Frauen und Männer umarmt, die ich mindestens 15 Jahre nicht mehr gesehen habe (und an deren Namen ich mich oft genug nicht mehr erinnern konnte, was ich aber meist mit einem Überschwang an rheinischer Geselligkeit überspielen konnte), kurz: Es war eine großartige Party und der samstägliche Kater hatte endlich mal wieder einen guten Grund!

Foto-Serie auf Flickr.
(Hab ich eigentlich schon mal erzählt, dass Herr Stumpff zumindest mitverantwortlich dafür ist, dass ich mich in jungen Jahren überhaupt mit Computern abgegeben habe und somit ein winzigwenig mitschuldig an meiner Position in diesem lustigen Leben ist? Nein? Andere Geschichte.)
Eine liebe Freundin von mir verschlägt es schon sehr bald aus beruflichen Gründen von der hässlichen Spree an den wunderschönen Rhein. Was ihr noch fehlt, ist eine kleine Wohnung (ein Zimmer KDB oder so) in Düsseldorf. Gerne möbliert o.ä., Mietdauer: mindestens ein Jahr.
Falls aus meiner geschätzten Leserschaft jemand etwas weiß oder hört oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der noch ein Dachgeschoss oder Ähnliches frei hat, Hinweise aller Art bitte an mich (mario [ät] sixtus [pünkt] org). 1000 Dank!
"Shift Happens"-Wiki
Via Felix
Der Rheinländer tänzelt grundsätzlich optimistisch und lösungsorientiert durchs Leben. Rauchverbot in Kneipen? Pffft! Dann basteln uns eben einen eigenen Raucher-Club.
Am Samstag ab 20:00 Uhr ist Eröffnung:
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Herzlichen Glückwunsch, Stefan! Nu feier schön!
Heute um 20:00 Uhr findet ein interessantes Experiment statt, das partiellen Aufschluss über obige Frage geben könnte: Dort, wo die Zimmerbeleuchtung nicht verlischt, besteht noch Hoffnung. Wo es dunkel wird, wohnen Schafe. Määh!
Das dürfte es dann wohl gewesen sein, für das sympathische deutsche Startup. Oder?
via
If your content is not grabbing an audience, don't blame attention spans. Blame your inability to stand out in a crowded marketplace. It's not the readers' attention spans that are at fault. It's your content.
Dazu passend: Procratination Flow Chart.
So. Und jetzt fang ich endlich mit der Arbeit an :-)
Wenn die Lokführer jetzt den Güterverkehr bestreiken, bedeutet das eigentlich
a) mit ICEs geht gar nichts mehr, da überall stehengelassene Güterzüge die Schienen blockieren oder
b) endlich geht die Post ab, da keine herumzockelnden Güterzüge mehr die ICEs auf S-Bahn-Tempo abbremsen?
Weiß es jemand? Die Klasse?
Ich bin ja der festen Überzeugung, die Welt wäre ein besserer Ort, würde man die Erbschaftssteuer auf 100 Prozent erhöhen.
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