Über Sixtus

(Foto: Jasmin Schreiber, Lizenz: CC-BY)

Guten Tag! Zunächst die Kompaktversion für Eilige: Ich heiße Mario Sixtus; ich lebe und arbeite hauptsächlich in Berlin und ein wenig in Hong Kong; ich schreibe Drehbücher für Krimis, Thriller und Science-Fictions, führe bisweilen auch Regie bei solcherlei Filmen, und manchmal drehe ich auch Dokumentarfilme. Ich schreibe Anderes nicht mehr so regelmäßig wie früher, dafür aber so lustige Objekte wie ein Buch. Ich blogge, aber ganz selten; und wenn man will, kann man mir Elektropost schreiben oder mir eine Sprachnachricht schicken. Das Essenzielle aus meinem professionellen Lebenssektor finden Sie in mehr oder minder übersichtlicher Tabellenformatierung auch unter Sixtus.me oder nicht ganz so übersichtlich auf (hier bitte eine Standardwarnung vor der Zuverlässigkeit crowdgepflegter Wissensspeicher einfügen) Wikipedia. Meine Fotografien liegen auf sixtus.photo und auf Instagram herum, wobei Sie unter ersterem Link auch Abzüge, Poster etc. ordern können. Ansonsten trifft man mich häufig auf Twitter, wesentlich seltener auf Facebook – oder draußen beim Laufen.

Und falls Sie etwas mehr Zeit mitgebracht haben sollten: Nun folgt die epische Variante.

Leben und arbeiten (Symbolbild)

Momentan stecke ich in den allerletzten Post-Produktionsschrittchens des dystopischen Spielfilm HYPERLAND, für den ich Drehbuch und Regie beisteuerte – und rund fünf Jahre Vorarbeit. Im Herbst 2021 wollen wir damit fertig sein. Mehr darüber schreibe ich beizeiten.

Lorna Ishema in HYPERLAND

Lorna Ishema in HYPERLAND

Hyperland ist ein Independent-Autorenfilm, aber bei Bedarf schreibe ich auch gerne feinste Filme fürs große Publikum: Der ZDF-Krimi „Wilsberg – aus heiterem Himmel“ nach meinem Drehbuch wurde bei seiner Erstausstrahlung von rund 8,4 Millionen Menschen geschaut. TV-Kritiker und Grimme-Juror Tilmann P. Gangloff befand, die Dramaturgie des Films zeuge von großer Kunstfertigkeit.

Wilsberg – aus heiterem Himmel

Weil Listen im Internet so erfolgreich sind; hier meine Filmografie:

Elektrischer Reporter - ZDFinfo

Elektrischer Reporter – acht Jahre lang jeden Donnerstagabend auf ZDFinfo

Jurys gaben mir Preise: den Grimme-Online-Award, den Lead-Award, den Goldenen Blogger und einige mehr; „Ins Gesicht geschrieben“ lief auf dem Filmfestival Cologne.

Katze in Hong Kong: hat zwar nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun, Bilder von Katzen können aber nie ganz falsch sein – im Internet schon gar nicht.

Bevor ich Bilder laufen machte, schrieb ich in fast alles hinein, was Papier oder Webseiten hatte und nicht zum Axel-Springer-Verlag gehörte: Von der ZEIT über die FAS bis zur Frankfurter Rundschau, von der c’t über die Technology Review bis in die Wired. Jüngst schrub ich ein Buch.

Für wen Schreiber schreiben: Leser

Bisweilen tauche ich in alten Medien als “Internet-Experte” auf, als “Social-Media-Profi”, als “Web-Persönlichkeit” oder schlicht als “Blogger”. Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” nannte mich einmal “den deutschen Netzpropheten”, und bis heute weiß ich nicht, ob es damit eher “Visionär” oder “Spinner” meinte – oder beides. Der Einfachheit halber nenne ich mich meist Filmemacher und Autor.

Einmal fühlen wie ein Auslandskorrespondent: Herr Sixtus auf 3sat, live zugeschaltet aus Paris von einer Netz-Konferenz.

Ich fotografiere. Eine Auswahl meiner Fotos finden Sie auf sixtus.photo. Lebensmittelfotos und Smartphone-Schnellschüsse aller Art landen hingegen auf Instagram.

Fotografieren gerne: Menschen

Im Sonstigen saß ich einige Jahre in der Jury des deutschen Webvideo-Preises; Anno 2010 war ich obendrein Jury-Mitglied beim Viral Video Award, 2013 und 2014 war ich Teil der Jury des Wissenschaftsvideo-Preises Fast Forward Science. Auf der Verleihung des Preises “Das goldene Brett” der österreichischen “Gesellschaft für kritisches Denken” durfte ich 2012 in Wien die Laudatio auf Harald Walach halten. Ich bin Mitglied der GWUP und kein Mitglied der GEMA.

Anno 2008, also vor umgerechnet 116 Internet-Jahren, verfasste der NDR-Journalist Robert Bongen ein Portrait über mich, das ein Jahr später im Buch “Die Alpha-Journalisten 2.0” erschien. Falls sie dieses neunseitige Text-Bildnis trotz seines biblischen Alters interessiert, finden sie es hier als PDF.

Lange her

Für den Fall, dass Sie Ihren eigenen Sixtus klonen möchten: Bitteschön, hier liegt mein Genom.

Genfoschung ist toll!

Apropos selbermachen: Hier finden Sie meinen Wikipedia-Eintrag. Sollten Sie Verbesserungsvorschläge haben: einfach selber machen.

Wikipedia (Symbolbild)

Ich war sehr, sehr lange ein sehr, sehr intensiver Raucher: 60 bis 80 Zigaretten am Tag waren mein Normalverbrauch. Im Mai 2012 habe ich dann eine Vollbremsung eingelegt und rauche seither genau null.

Dereinstiger Dauerzustand: Sixtus raucht

Dereinstiger Dauerzustand: Sixtus raucht

Darauf folgte der Selbstversuch: Was kann so ein Nichtraucher-Körper? Mein erster Laufversuch führte mich rund drei Kilometer an der Düssel entlang, dem namensgebenden Flüsschen Düsseldorfs. Wirkliches Laufen war das allerdings nicht: Als jemand, der sein Leben lang in etwa so sportlich war wie eine Gehwegplatte, musste ich alle 50 Meter stehen bleiben, mich am Düsselgeländer festhalten und die Düssel-Enten anhusten, die empört zurückquakten. Es war furchtbar, es war entsetzlich, es war katastrophal. Im Juni 2013, zehn Monate nach diesem peinlichen Erstlauf bin ich den San Francisco Marathon gelaufen. Und danach noch ein paar Marathöne mehr. All das verdanke ich meinem großen Läufer-Vorbild: Forrest Gump.

Februar 2014, Tokyo Marathon: als Spiderman im Land der Mangas

Februar 2014, Tokyo Marathon: als Spiderman im Land der Mangas

Noch was Lustiges: Christoph Keese, der damaligen außenpolitische Sprecher des Axel-Springer-Verlages, kaufte einmal Google-Keywords mit meinem Namen, damit seine Werbe-Anzeigen auf Google angezeigt wurden, wenn jemand nach mir googelte. Hintergrund war das damalige Lobbyieren des Axel-Springer-Verlages für ein so genanntes Leistungsschutzrecht und mein Dagegenanschreiben. Was nebenbei auch dazu führte, dass in Berlin Text-Zitate von mir auf Taxi-Kopfstützen durch die Hauptstadt fuhren. Es waren wilde Zeiten. 🙂

Als Google mit mir Taxi fuhr

Als Google mit mir Taxi fuhr

Und sonst?

Einmal habe ich die „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ wegen Verletzung von Urheberrechten abgemahnt.

Ich besitze kein Auto, und ich habe nie einen Führerschein gemacht.

Ich halte mich gerne in großen Städten auf und ausgesprochen ungern in kleinen Orten.

Große Stadt

Große Stadt

Ich mag keine Hunde, und ich verstehe nicht, warum sich Menschen einen Hund anschaffen, obwohl sie gar keine Schafherde besitzen.

Ich mag Katzen.

Ich leide unter einer milden Form von Prosopagnosie, von Gesichtsblindheit. Ich kann mir ein Gesicht erst dann einigermaßen merken, wenn ich es drei, besser vier oder fünf Mal in unterschiedlichen Kontexten gesehen habe. Gesichter prägen sich mir einfach schlecht ein, ich vergesse sie auch leicht wieder. Das führt bisweilen zu für mich recht peinlichen Situationen.

Bei “Total Recall”, dem internationalen Festival des nacherzählten Films, habe ich mehrere Jahre lang das “ultimative Filmmusikquiz” moderiert, in Berlin, in Düsseldorf und in Zürich.

In meinem Personalausweis steht “Zadoc” unter “Ordens- oder Künstlername”, ein Überbleibsel aus der Zeit, als ich noch Musik machte.

Mittlerweile mache ich keine Musik mehr, aber ich höre noch welche.

Ich leide unter Küchenlegasthenie: Ich kann nicht kochen; mir brennt sogar Wasser an. Daher landet ein durchaus relevanter Teil meiner liquiden Mittel in Restaurants und bei Lieferdiensten.

Ich gehe gerne asiatisch essen und empfehle in Berlin:  Takumi NineMarubi RamenAiko, Yumcha Heroes, AromaMing DynastieLecker Song, Dodeli.

Alles Übrige entnehmen Sie bitte der Suchmaschine Ihrer Wahl.

Weiter im Text: BlogKontakt.

Referenzen

Autor: Mario Sixtus